Schon ein altes Sprichwort sagt „Kindermund tut Wahrheit kund“. Und das, was Charlie Brown, die bekannte Zeichentrickfigur von Charles M. Schulz, in einem Comicstrip der sonst altklugen Lucy gegenüber äußert und körperlich zeigt, ist alles andere als Kinderkram. Wer überzeugt ist von dem, was er sagt, gestikuliert automatisch, „es redet aus ihm“, der Körper lebt das von selbst. So werden aus Gedanken Worte, aus Worten werden Taten, das wusste schon Konfuzius. Genau deswegen ist es wichtig, auf die Wahl eigener Gedanken und Worte zu achten.Forschungen belegen, dass die Wirkung auch umgekehrt funktioniert: Verändern wir Haltung und Mimik, hat das direkten Einfluss auf unser psychisches Befinden. Amy Cuddy, Sozialpsychologin und Dozentin an der Harvard Business School, untersuchte die Auswirkung der Körperhaltung auf Gefühle: Nach zwei Minuten in aufgerichteter Haltung stieg der Testosteronwert um 10 % und der Cortisolwert fiel um 10 %. Testosteron verantwortet ein Gefühl, das wir mit Selbstvertrauen verbinden und Cortisol entsteht bei Stress.

Magazin: unternehmer WISSEN 10/2015, Gisela Sattler-Dzierza & Torsten Pistor

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