Eine positive Haltung gegenüber anderen Menschen ist eine Grundeinstellung und hat nichts mit einer Leistung oder einem gewünschten Verhalten zu tun. Sie nimmt den Menschen, so wie er ist, an – mit seinen Stärken und Schwächen. Ein wertschätzendes Verhalten akzeptiert, dass Menschen Fehler machen dürfen und daraus lernen. Wertschätzung und Motivation hängen eng zusammen. So meint auch Gehirnforscher Prof. Dr. Joachim Bauer: „Nichts stimuliert uns so sehr, wie der Wunsch, von anderen gesehen zu werden, die Aussicht auf soziale Anerkennung, das Erleben positiver Zuwendung und die Erfahrung von Liebe. Kern aller Motivation ist also aus neurobiologischer Sicht, zwischenmenschliche Anerkennung, Wertschätzung und Zuwendung zu finden oder zu geben.“

Die im Projekt beteiligten Personen wertzuschätzen bedeutet ihre Standpunkte, Werte und auch Gefühle ernst zu nehmen, sich dafür zu interessieren und sie verstehen zu wollen. Auch dann, wenn man selbst unterschiedlicher Meinung ist. Die Voraussetzung für diese offene Haltung ist ein reflektiertes eigenes Wertesystem und -verständnis, das gegenüber den anderen Personen entsprechend formuliert werden sollte.

Magazin: unternehmer WISSEN 04/2016, Ewa Sadowicz

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