Moderne, schnelle Kommunikationsmöglichkeiten erweitern zwar schon lange die Gestaltung der Zusammenarbeit, die Ausgestaltung und Besetzung des Teams nehmen sie den Projektmanagern allerdings nicht ab. Angefangen bei der Bildung eines vertrauensvollen und inspirierenden Gruppenklimas bis hin zu einer offenen, produktiven Arbeitshaltung, die innovative Lösungsstrategien ermöglicht. Denn genau diese sind heute zwingend nötig – aufgrund von Globalisierung, wandelnden Märkten und unvorhersehbaren Entwicklungen mit nicht planbarem Ausgang – wie aktuell die Corona-Pandemie.

Unternehmen, die genau diesem Spannungsfeld gewachsen sind, überzeugen durch ein Umfeld, in dem Menschen produktiv sind, sich autonom entfalten können und gleichzeitig in ein Netzwerk mit anderen Menschen eingebunden sind. Vor allem verankern sie in ihrer Unternehmenskultur intrinsisch motivierte Teamziele anstelle von Einzelverantwortlichkeiten und Status Quo. Hier kommt Design Thinking ins Spiel – als eine systematische Herangehensweise an komplexe Problemstellungen aus allen Bereichen. Design Thinker gehen nicht von der technischen Lösbarkeit an die Aufgabe heran, sondern stellen Nutzerbedürfnisse sowie nutzerorientiertes „Erfinden“ ins Zentrum des Prozesses. Diese Haltung kann in vielerlei Hinsicht sehr hilfreich sein. Die Gründe, waum Projekte scheitern, liegen häufig schon in der Auftragsklärung und der Zieldefinition: Worum geht es eigentlich? Wo liegt das wirkliche Problem des Kunden? Welche Jobs hat er zu erledigen und wie können wir ihm dabei helfen?

AKTUELLER DENN JE: DIGITALE DENKHALTUNG UND REMOTE DESIGN THINKING

Neben kundenzentrierten Werkzeugen und Methoden brauchen wir eines mehr denn je: eine neue digitale Denkhaltung. Verteilte Projektteams sind gefragt, ihre Herausforderungen beinahe zu 100% digital zu lösen. Die richtigen Tools, eine klare Konzeption und eine digitale Moderation haben entscheidenden Einfluss auf den Erfolg.

ARBEITSRÄUME FÜR KREATIVITÄT

Design Thinking erfordert visuelles Denken, um Ideen auszutauschen und zu verdeutlichen. Häufig reichen Haftnotizen nicht aus, es werden Whiteboards und Flipcharts verwendet, um Ideen detaillierter zu entwickeln. Analog gedacht bedeutet dies: flexible und mobile Arbeitstische und -bereiche, die zum Stehen/Sitzen einladen und dem Team Bewegungsfreiheit ermöglichen. Virtuelle Projektteams brauchen große virtuelle Räume, um gemeinsam visuell denken zu können.

Empathie Map

Der Artikel ist im SQ-Magazin im Juni 2020 erschienen.

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