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Pressemitteilungen schreiben ist out. Stattdessen ist es wichtig, dass die moderne externe Unternehmenskommunikation ein starkes Personal Branding hat und die Spielarten des Content Marketings versteht. In der internen Unternehmenskommunikation gehört die klassische „top-down-Kommunikation“ zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeiterschaft der Geschichte an. Heute können sich MitarbeiterInnen online und über Social-Media-Plattformen zu jedem Thema und zu jeder Zeit äußern. Die Herausforderungen für die Kommunikatoren und der Unternehmenskommunikation sind vielseitig.

Neues Führungsverhalten, hierarchiefreies Arbeiten, die Digitalisierung, das Web 2.0 – die Arbeitswelt ist in einem ständigen Wandel. So lauern immer neue Herausforderungen, denen es sich zu stellen gilt. Die Kommunikation, ob nun nach innen oder nach außen, ist davon auch nicht verschont geblieben.

Intern und extern erfolgreich zu kommunizieren, sind die Grundlage für die Arbeit einer jeden Organisation. Intern zu kommunizieren heißt „die MitarbeiterInnen informieren und auch zum Dialog einzuladen“, während die Zielgruppe der externen Kommunikation die Öffentlichkeit, Kunden oder Geschäftspartner sind.

Durch die neuen Medien hat sich die Art, wie wir kommunizieren, gewandelt. Vor allem ist der Wunsch nach einer neuen, anderen Ansprache entstanden. An die Stelle von einseitigen, passiven Botschaften, ist die Wichtigkeit von direkten Dialogen, Emotionen, persönlichen Beziehungen und Zielgruppenansprache getreten. Durch die Digitalisierung ist unsere Kommunikation offener, schneller und transparenter geworden. Seien Sie sich deshalb bewusst, dass in Zeiten von sozialen Medien, Messenger-Tools und Feedbackportalen jede/r einzelne MitarbeiterIn zum/zur MarkenbotschafterIn wird. Heute betreibt nicht mehr allein der/die PR-SprecherIn externe Kommunikation für eine Organisation. MitarbeiterInnen und Kunden können gleichermaßen eine Rolle als KommunikatorIn, ModeratorIn oder NetzwerkerIn einnehmen.

Was sind also aktuelle Herausforderungen und Gegebenheiten im Bereich der Unternehmenskommunikation in Ihrem Unternehmen?


Die interne Unternehmenskommunikation


#1 Wie sie mit Unternehmenskultur und Führungsverhalten zusammenhängt

Wie sieht die Lage bei Ihnen aus? Können Sie einfach an der Tür ihres Chefs/ihrer Chefin klopfen, oder vereinbaren Sie schon Wochen im Voraus einen Termin mit dem/der SekretärIn, um einen Gesprächstermin zu erhalten? Arbeitet der/die ChefIn im OpenSpace bei den anderen MitarbeiterInnen und ist Teil des Teams und jederzeit ansprechbar, oder hat er/sie noch das klassische, abgeschottete Einzelzimmer? Können kreative, innovative Ideen von MitarbeiterInnen schnell umgesetzt werden, oder muss erst jede Managementebene ihr „Okay“ geben? Diese Dinge geben schon viel Aufschluss darüber, wie es um die interne Unternehmenskommunikation bestellt ist. Es zeigt auf, ob an den traditionell-hierarchischen Führungsstilen festgehalten wird, oder eine offene und dialogorientierte Kommunikation sowie Beteiligung der MitarbeiterInnen möglich ist.

# Menschen und Organisationen beflügelt der Blick in die Zukunft


#2 Revolution durch Digitalisierung

Die Digitalisierung hat einen großen Einfluss auf die interne Unternehmenskommunikation. Durch Social Intranet und andere Social Collaboration Tools wird Kommunikation immer schneller und transparenter. Diese Transparenz gewinnt immer mehr an Bedeutung und spielt eine entscheidende Rolle in der internen Unternehmenskommunikation. So ist es wichtig, dass auch Fehler sowie unangenehme Informationen offen und ehrlich mit den MitarbeiterInnen kommuniziert werden. Nur so kann ein effektiver Lernprozess einsetzen. Wird das Stillschweigen gefördert, kann dies fatale Folgen haben. VW und der Abgasskandal sind ein gutes Beispiel. Hier wurde keine offene Kritikkultur gelebt. Die Folge: MitarbeiterInnen, die sich nach dem Motto „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ an der Manipulation beteiligten.

# Gemeinsam für eine gute Kommunikation eintreten


#3 Relevanz der sozialen Netzwerke

Im Zeitalter von Social-Media ist es wichtig, ein einheitliches, attraktives Bild der Arbeitgebermarke nach außen zu vermitteln. Nur wenn intern gehalten wird, was nach außen versprochen wird, bleiben MitarbeiterInnen dem Unternehmen langfristig erhalten. Employer Branding und interne Unternehmenskommunikation hängen so unmittelbar zusammen. Denn nur, wer den Dialog zwischen Führungskräften und MitarbeiterInnen sowie eine gute Personalführung mit einer offenen Feedbackkultur intern umsetzt, kann dies auch nach außen versprechen.

# Positives Arbeitgeberimage im Internet aufbauen


#4 Verantwortung von MitarbeiterInnen und Führungskräften

MitarbeiterInnen und Führungskräfte haben die Aufgabe, eine gute Kommunikationskultur im Unternehmen zu schaffen und zu involvieren. Entscheidend dabei sind:

  • ein moderner und inspirativer Führungsstil
  • die Möglichkeit, auch bei Entscheidungen mitzubestimmen
  • eine offene und transparente Informationspolitik
  • eine offene Fehlerkultur
  • verbindliche und transparente Versprechungen


# Geschichten sind Signale und Zeichen in einer Kultur
Das Verhalten der Führungskräfte ist das wichtigste Signal –
Führungskräfte signalisieren, wo wir uns gerade befinden und wohin wir gehen


Die externe Unternehmenskommunikation


#Authentizität – Lügen haben kurze Beine

Eine erfolgreiche externe Unternehmenskommunikation ist authentisch und widerspruchsfrei. Wie schnell sind Sie entlarvt, wenn Sie sich umweltbewusst und nachhaltig darstellen, tatsächlich die E-Autos nur als „Alibi“ vor dem Haupteingang des Unternehmens parken. Sehr schnell werden Sie in den sozialen Medien davon lesen, denn dieses Verhalten breitet sich rasant im Internet und auf sozialen Plattformen aus. Rechnen Sie also mit schneller Kritik. Das kostet Vertrauen und auch die emotionale Bindung der MitarbeiterInnen an das Unternehmen geht verloren.

# Sorgsam mit Sprache in der Organisation umgehen


#Geschwindigkeit - schnelle Reaktion gefragt

Soziale Medien bedeuten Echtzeitkommunikation. Posts sind sofort und für jedermann sichtbar. Gut, wenn es sich um Lob aus der Öffentlichkeit handelt. Werden allerdings Beschwerden und Kritik geäußert, heißt es schnell reagieren. Denn Tausende UserInnen lesen mit und machen sich ihr Bild vom Unternehmen/der Organisation.

# Digitale Kommunikationsentwicklung immer im Blick behalten


#Inhalt - ansprechender und qualitativer Content

Die LeserInnen sind mittlerweile einer enormen Informationsflut ausgesetzt und haben die Werbemaschen der Unternehmen längst durchschaut. Es nützt nichts mehr, den Zielgruppen plumpe Produkt-PR unterzujubeln. Botschaften mit Mehrwert sind gefordert. Dazu gehören auch die Zauberworte Storytelling und Content.

# Storytelling: Geschichten in der Vergangenheits- Gegenwarts- und Zukunftsform erzählen


#Planung - Organisation ist alles

Ein/e Social Media ManagerIn, ist im Hinblick auf die digitalen Herausforderungen des Web 2.0 schon fast Pflicht für jedes Unternehmen. Denn „nebenher“ lässt sich das Management von Twitter, Facebook, Instagram und Pinterest etc. kaum bewältigen. Ebenso wesentlich ist ein gezieltes und regelmäßiges Reporting der Social Media Performance und eine strategische Planung der Beiträge.

# Social Media Management nicht unterschätzen

Mehr Infos finden Sie auch bei:

https://cleverclipstudios.com/

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# lieber stolpernd starten … als im Perfekt stehenbleiben
Sehen Sie Veränderungen als Chance und nicht als Belastung.
Nutzen Sie Herausforderungen zu Ihrem Vorteil.
Bleiben Sie neugierig und lernbereit.


Viel Erfolg!

Autorin: Caroline Schneider, Praktikantin bei EinfachStimmig

Ihr/e ExpertIn

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