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Erfolgreiches Selbstcoaching mit GROW

Erfolgreiches Selbstcoaching mit EinfachStimmig nach dem GROW-Modell

Unternehmen lassen Mitarbeiter coachen und dabei geht es um die unterschiedlichsten Themen: Verkaufszahlen steigern, fachliches Wissen aneignen, agile Methoden für Unternehmensorganisation, agiles Projektmanagement und agile Teams kennenlernen und umsetzen, besser kommunizieren in allen Facetten. Wann aber haben Sie sich als Entscheider oder Führungskraft eigentlich zuletzt selbst gecoacht? EinfachStimmig in Nürnberg, Ihr Partner für menschengemäße Arbeitswelten, unterstützt Sie unter anderem in vielen Workshops und Seminaren sowie mit Publikationen unserer Teammitglieder zum Thema Selbstcoaching sowie mit Selbstlernbausteinen aus der Reihe Lead&Train.

Erfahren Sie, wie Sie sich selbst führen können. Denn das wird mit Blick auf Effizienz und nicht zuletzt auch auf ein gesünderes Leben immer wichtiger ganz gleich, ob Sie agil, selbstorganisiert oder transformativ unterwegs sind. Vielleicht haben Sie ja schon den Entschluss gefasst, Methoden des Selbstcoachings kennenzulernen und für sich umzusetzen? Falls ja, so finden wir bei EinfachStimmig, sollten Sie diesem Selbstcoaching unbedingt eine Struktur geben, um sich nicht zu verlieren. Und eine solche Struktur als mögliches Muster für ein erfolgreiches Selbstcoaching stellen wir Ihnen jetzt vor. Es geht um das GROW-Phasen-Modell nach John Whitmore, Ex-Rennfahrer und später Coaching-Pionier. Hinter den vier Initialen verbirgt sich dies:

Was ist Ihr Ziel? Formulieren Sie, wo Sie hinwollen

  • G wie Goal: Was ist das Ziel, was möchte ich erreichen? Vielen Menschen ist bei der Frage nach den Zielen am Anfang lediglich klar, was sie auf keinen Fall mehr machen wollen, wovon Sie sich unbedingt verabschieden möchten, weil zum Beispiel das körperliche und seelische Wohlbefinden ins Wanken geraten ist. Versuchen Sie, aus einem „Damit ist Schluss“ ein „Dort will ich hin“ zu formulieren. Gleich am Anfang des Selbstcoachings klären Sie also eine sehr wichtige Problematik, denn jetzt denken Sie positiv. So kann zum Beispiel aus „Ich will nicht mehr so viel Stress haben“ ein „Ich bin ruhig und gelassen und lasse mich auch in herausfordernden Situationen nicht mehr verrückt machen“ werden. Bestimmt kennen Sie das SMART-Prinzip, das ist die Formel, mit der Sie Ziele positiv und so konkret wie möglich beschreiben: Spezifisch – Messbar – Attraktiv – Realistisch – Terminiert. Gehen Sie danach vor, es wird hilfreich sein.

Wie ist die aktuelle Situation? Beschreiben Sie, ohne zu urteilen

  • R wie Reality: Das beschreibt die aktuelle Situation. Vielleicht halten Sie auf einem Blatt Papier fest, was gerade ist: Beschreiben Sie einfach und urteilen Sie nicht. Beispiel: „Fakt ist, dass ich zum letzten Mal vor drei Wochen um 18 Uhr Feierabend gemacht habe.“ Das beschreibt die Lage neutraler als: „Selbst schuld, wenn es mir mies geht. Zum letzten Mal habe ich schließlich vor drei Wochen um 18 Uhr Feierabend gemacht.“ Horchen Sie in sich hinein: Bei der Beschreibung welcher Zustände steigen Blutdruck und Puls, wann wird die Atmung unruhig? Überlegen Sie, was vielleicht andere über Ihre Situation gesagt haben – und sei es nur beiläufig in der Kantine gewesen. 

Feuer frei für Ihre Optionen. Denken Sie das scheinbar Unmögliche

  • O wie Options: Feuer frei für Alternativen, neue Ideen und Strategien! Den inneren Kritiker schicken Sie jetzt auf Kurzurlaub. Schreiben Sie auf, was Ihnen zu einer besseren Zukunft einfällt oder fertigen Sie eine Skizze an. Denken Sie originell und in alle Richtungen. Favorisieren Sie Optionen, die absolutes Neuland wären und nichts mit dem zu tun haben, wie Sie bisher so versucht haben. Fußballtrainer lieben solche Optionen: Aus auf den ersten Blick unmöglichen Varianten wird eines Tages ein grandioser Trick samt Freistoßtor, über das die ganze Fachwelt staunt. Unterstützende Fragen zu Ihren Optionen wären zum Beispiel diese: Wie kann ich dem Thema anders begegnen, als bisher? Was würde ich einem guten Freund raten, wenn er in einer ähnlichen Situation wäre? Welche anderen Möglichkeiten könnte es geben?

The WAY forward: Welche Wege nutzen Ihnen viel bei wenig Aufwand?

  • W wie (the) WAY forward. Die Optionen liegen auf dem Tisch. Sie werden staunen, wie viele Sie gefunden haben. Vor allem dann, wenn Sie das GROW-Modell zum ersten Mal anwenden. Viele freuen sich in diesem Moment, denn Sie haben in vier einfachen Schritten aufgedeckt, dass es so eingefahren wie bisher nicht weitergehen muss und dass Selbstcoaching echte Alternativen für die Zukunft bietet. Jetzt fragt sich: Which Ways, welche Wege sind begehbar und tragfähig? Erreiche ich damit eher große oder kleine Ziele? Was wäre mein Gewinn zum Beispiel in Form von mehr Energie, Ruhe, Gelassenheit oder Empathie? Was müsste ich dafür einsetzen, was also wäre der Preis? Nehmen Sie ein Blatt Papier und zeichnen Sie zwei Achsen: Die Vertikale stellt von 1 bis 10 den Nutzen in Werten dar. Die Horizontale ebenfalls in 1 bis 10 den Aufwand (und möglicherweise auch die Kosten).

Erfahren Sie mehr im Bestseller „Agil und erfolgreich führen“

Katrin Greßer, Mitinhaberin von EinfachStimmig, und Renate Freisler, ebenfalls Mitglied von EinfachStimmig, gehen auf das Thema Selbstcoaching in Ihrem Bestseller „Agil und erfolgreich führen“ ein. Das Buch erschien 2017 im Verlag managerSeminare und ging schon drei Monate nach der Veröffentlichung in die zweite Auflage. Zusätzlich zu dem Buch gibt es einen Selbstlernbaustein aus der Lead&Train Reihe von managerSeminare.

Für Sie haben die beiden Expertinnen noch einige Tipps zum erfolgreichen Selbstcoaching: Gehen Sie die Schritte des GROW-Modells unbedingt in Ruhe durch und konzentrieren Sie sich darauf. Das eigene Büro muss dafür nicht der beste Ort sein. Telefon, E-Mails, die kurze Frage einer Mitarbeiterin: All das wird Sie stören und hindern. Und nach 18 Uhr, wenn die anderen schon weg sind, wollten Sie ja auch nicht mehr hier sein. Oder?

Warum also nicht mit Stift und Papier auf die heimische Terrasse? Sie kennen sich selbst am Besten: Haben Sie jetzt wirklich den Kopf frei dafür? Oder schwirren noch zu viele andere Gedanken herum? Das Selbstcoaching aktiviert innere Prozesse, genau wie ein Coach bei einem externen Coaching. Und jeder gute Coach würde vorher genau darauf schauen, ob Sie jetzt bereit und frei dafür sind.

Zum Abschluss Ihres Selbstcoachings stellen Sie sich noch diese Frage: „Welche Fragen, die mit bisher noch nicht in den Sinn gekommen ist, hätte ich mir noch stellen können?“ Das ist eine Art abschließender Check nach dem Motto: Habe ich an alles gedacht? Jeder gute Koch stellt sich diese Frage, bevor er seine Speisen für die Kellner auf den Posten stellt.

Terminieren Sie die Schritte nach dem Selbstcoaching

Aus dem, was Sie aufgeschrieben und in der Matrix festgehalten haben, entwickeln  Sie zum Schluss einen Aktionsplan. Eine Vorlage für solch eine Matrix finden Sie unter diesem Link. Bestimmen Sie jetzt Ihre Schritte und halten Sie diese möglichst zeitgenau ein, machen Sie den ersten Schritt also unbedingt innerhalb der nächsten drei Tage. Nehmen Sie sich wahr, ohne alles gleich zu bewerten. Selten lügt Ihr Körper Sie an: Wobei fühlen Sie sich gut, was macht Ihnen Freude?

Terminieren Sie Ihren Aktionsplan. Versuchen Sie, mehrere Wege umzusetzen, denn damit sind Sie flexibel. Lassen Sie sich nicht entmutigen, dafür hat Renate Freisler diesen schönen Satz formuliert: „Wenn etwas nicht funktioniert, dann tun Sie nicht mehr vom Gleichen, sondern etwas anderes.“ Viel Freude und spannende Erfahrungen bei Ihrem Selbstcoaching.

Das passende Seminar zum Selbstcoaching finden Sie hier.

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