Selbstorganisation in Teams schlägt hierarchische Strukturen

Startups gehen durch die Decke, Traditionsunternehmen verschwinden: Nie lagen grandiose Erfolge und grandioses Scheitern so nah beieinander wie in unseren neuen, digitalen Arbeitswelten. Sie erfordern agile Teamarbeit und eine agile Teamführung, die es Teams ermöglicht, selbstorganisiert statt fremdbestimmt zu arbeiten. Wie Selbstorganisation in Teams aufgebaut wird und funktioniert, erfahren Sie in den Seminaren, Workshops und Trainings von EinfachStimmig in Nürnberg, Ihrem Partner für menschengemäße Unternehmensentwicklung.

Viele einst erfolgreiche Unternehmen sind nicht daran gescheitert, dass die Konkurrenz bessere Dienstleistungen oder Produkte gehabt hätte, sondern einer unbeweglichen inneren Organisation. Selbstorganisierte Teams sind motivierter und flexibler als solche, denen Vorgesetzte in jedes Detail hineinreden. Schlagworte wie Scrum, Kanban, Agilität, Empowernment oder Digital Mindset sind im Business längst keine Exoten mehr, sondern zählen zum gebräuchlichen Vokabular.

Diese und andere Themen behandeln Katrin Greßer, Mitinhaberin von EinfachStimmig und Renate Freisler, Gründungsmitglied von EinfachStimmig, in ihren Büchern und Selbstlernkonzepten, die im Verlag von managerSeminare erschienen sind: Agil und erfolgreich führen, bereits in der 3. Auflage, Leadershipkompetenz Selbstregulation, Teams organisieren mit GRIP, individuelle Persönlichkeit analysieren mit den Big Five und weitere mehr.

EinfachStimmig bietet Seminare an, in denen praxisorientiert und mit Spaß am Lernen und Üben die Inhalte der Publikationen vertieft werden. Wo immer es möglich ist und Sinn macht, werden die individuellen Gegebenheiten Ihres Unternehmens in das Seminar eingebunden und besonders berücksichtigt. Im Seminar begrüßen wir TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen Branchen.

Ermächtigen Sie Ihre Teams – Empowern Sie Ihre Mitarbeiter

Selbstorganisation in Teams kann niemand von heute auf morgen anordnen und es gehört auch etwas Mut dazu, den Sprung zu wagen. Agile Führungskräfte sind aufgefordert, ihre Teams zu empowern, sie zu ermächtigen und zu ermutigen, sich selbst zu organisieren und in Eigenverantwortung zu arbeiten. Warum ist das so wichtig? Weil heute ganz andere Faktoren darüber entscheiden, ob sich Menschen bei der Arbeit wohl fühlen, Topleistungen bringen und mit Freude tun, was sie gerade tun. Früher standen harte Faktoren wie Gehalt oder Boni oben auf dem Wunschzettel, heute sind dies Motivation, Wertschätzung, selbstorganisiertes und eigenverantwortliches Arbeiten – eben das zu tun, was jede und jeder am besten kann. Wir wollen in der Arbeit gut leben und nicht nur am Wochenende.

Selbstorganisation in Teams braucht unterschiedliche Charaktere

Selbstorganisierte Teams haben bestimmte Strukturen und dass sie eigenverantwortlich arbeiten bedeutet nicht, dass jeder macht, was er will oder dass die Ergebnisse beliebig wären. Teams in der Selbstorganisation und die Charaktere, die dort künftig zusammenarbeiten, sollen durchaus unterschiedlich sein. Wie bei einer Sportmannschaft oder einer Segelcrew braucht es Strategen ebenso wie Anpacker, analytische Köpfe ebenso wie emotionale Menschen. Sie arbeiten nicht die Vorgaben aus der Teppichetage ab, sondern formulieren und reflektieren ihre Ziele selbst. Dazu haben sie verschiedene Möglichkeiten des Austauschs, des Dialogs, der Konsultation und der Zusammenarbeit. Wichtig: Alle Teammitglieder sind gleichberechtigt, alle Beiträge werden gehört, die Rolle des Moderators rotiert in aller Regel.

Allen diesen Überlegungen folgt das GRIP-Modell als Selbstlernmethode. Es unterstützt gezielt das Teambuilding und die Teamentwicklung in der klassischen und agilen Teamzusammenarbeit. Sie können es bei bereits bestehenden Teams einsetzen, bei einem Team, das Sie gerade übernommen haben, für neu zu bildende Teams oder solche, die ein bestimmtes Projekt durchführen sollen. Zu diesem Thema hat Katrin Greßer, Mit-Inhaberin von EinfachStimmig, zusammen mit Renate Freisler im Dezember 2018 einen vielbeachteten Beitrag Selbstlernbaustein für Führungskräfte entwickelt, der bei managerSeminare erschienen ist. Hier ist der Link zu dem Selbstlernbaustein Trainerbuch aus der Reihe lead&train.

Die vier wichtigsten Faktoren im GRIP-Modell sind diese:

G für Goals: Wie bei einer Sportmannschaft kennen und verfolgen alle Teammitglieder die gleichen Ziele, nämlich Goals bzw. Tore zu erzielen und am Ende Erfolg zu haben.

R für Roles: Rollen und Verantwortlichkeiten sind geklärt.

I für Interaction: Im Team gelten klare Werte und Normen, auf die sich alle Mitglieder verständigt haben.

P für Proces: Die Arbeits- und Kommunikationsprozesse sind definiert.

Werfen wir einen Blick in das Scrum Framework um das GRIP Modell am Beispiel der Selbstorganisation zu verdeutlichen. Scrum ist eine agile Methode und wird in der IT-Branche und mittlerweile auch in vielen anderen Branchen und Bereichen seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt. Projekte können flexibel, ohne lange Vorausplanungen und durch selbstorganisierte Teams gesteuert werden. In einem Scrum-Team gibt es eine klare Rollenaufteilung. Es ist eindeutig geklärt, wer wofür verantwortlich ist. Schauen Sie sich die Rollen jetzt etwas genauer an – vielleicht ist es für Sie eine Anregung, wie Sie mit Ihrem Team eine Rollenklarheit entwickeln können:

Product Owner, der Visionär: verantwortlich für das Produkt (Vision, Product Backlog, ROI)

Scrum Master, der Change Agent: verantwortlich für die Produktivität (Laterale Führung, Trainer, Facilitator, Coach)

Das Team, die Lieferanten: verantwortlich für die Qualität (Arbeiten autonom & selbstorganisiert, cross-funktional, dicht am User)

Die Prinzipien

  • kontinuierliche Auslieferung (funktionierender Software) – wert- und kundenorientiert
  • selbstorganisierte Teams – Pull-Prinzip
  • cross-funktionale Zusammenarbeit – technische Excellence
  • kontinuierliches Feedback & Verbesserung
  • interaktive Entwicklung

In einem selbstorganisierten Team werden die Aufgaben nicht von einer Führungskraft verteilt, sondern werden von den Teammitgliedern nach dem Pull-Prinzip übernommen. So kann das Können und Wissen aller Beteiligten bei jeder Fragestellung genutzt werden.

EinfachStimmig freut sich über Ihr Interesse, auf Ihre Anfrage und auf einen regen Austausch in unseren Seminaren, Workshops und Trainings.

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